Hausgemachter Hummus braucht 240 g gekochte Kichererbsen, 3 EL Tahini, Zitronensaft, Knoblauch und einen Mixer — mit Kichererbsen aus der Dose steht er in etwa 10 Minuten auf dem Tisch. Kaltes Wasser, löffelweise zugegeben, macht ihn cremig.
Was macht Hummus richtig cremig?
Zwei Dinge entscheiden über die Konsistenz: die Reihenfolge und das Wasser. Erst werden alle Zutaten ohne Wasser glatt püriert, dann kommen 4 bis 5 EL kaltes Wasser löffelweise dazu — das emulgiert Tahini und Olivenöl zu einer hellen, luftigen Masse. Zu früh zugegebenes Wasser macht den Dip dagegen wässrig statt cremig.
Hausgemachter Hummus
Zutaten
für 4 Portionen · zum AbhakenZubereitung
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Kichererbsen vorbereiten
Spüle Kichererbsen aus der Dose kurz ab. Getrocknete Kichererbsen weiche über Nacht ein und koche sie, bis sie weich sind.
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Mixen
Gib alle Zutaten bis auf das Wasser in einen Mixer und püriere sie zu einer glatten Masse. Gib dann langsam 4 bis 5 EL kaltes Wasser dazu, bis der Hummus die gewünschte Konsistenz hat.
Tipp: Wasser löffelweise zugeben — nachgießen geht immer, abgießen nicht.
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Abschmecken
Probiere den Hummus und würze nach — oft fehlt noch etwas Zitronensaft, Tahini oder Salz.
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Anrichten
Fülle den Hummus in eine Schüssel und garniere ihn mit Petersilie oder Koriander und einer Prise Paprika oder Kreuzkümmel.
Servier-Tipps & Aufbewahrung
Hummus funktioniert als Dip für Gemüsesticks und Fladenbrot, als Aufstrich für Sandwiches oder als Begleiter zu gegrilltem Gemüse und Fleisch. Für die Gemüsesticks lohnt sich ein scharfes Messer: gleichmäßige Stifte von etwa 1 cm Stärke liegen gut in der Hand — wie du deine Klinge dafür in Form hältst, liest du im Ratgeber Messer reinigen, pflegen und ölen.
Als Teil eines größeren Tischs passt der Dip zu unserer Tomatensuppe aus reifen Tomaten — beides lässt sich am Vortag vorbereiten.
Im luftdichten Behälter hält sich der Hummus 3 bis 5 Tage im Kühlschrank. Nach einem Tag Ziehzeit schmeckt er sogar runder, weil sich Knoblauch und Kreuzkümmel verteilen.


