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Ein Hauch von Alpenkulinarik: Traditionelle Käsespätzle

Ein Hauch von Alpenkulinarik: Traditionelle Käsespätzle
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Käsespätzle bestehen aus handgeschabten Spätzle aus 400 g Mehl, 4 Eiern und 200 ml Milch, die mit 300 g geschmolzenem Emmentaler und Bergkäse und gebräunter Butter vermengt werden. Das Rezept reicht für 4 Personen und braucht außer Topf, Pfanne und Holzbrett kein Spezialgerät — geschabt wird mit einem normalen Küchenmesser.

Warum diese Käsespätzle cremig werden und nicht klumpen

Drei Dinge entscheiden über das Ergebnis: Der Teig ruht 10 Minuten, damit das Mehl quillt und die Spätzle beim Kochen zusammenhalten. Der Käse schmilzt direkt in der Pfanne unter ständigem Rühren, mit einem Schluck Milch als Reserve gegen Fäden ziehende Klumpen. Und die gebräunte Butter kommt erst ganz am Ende darüber.

Zum Schaben brauchst du ein glattes, nasses Messer, damit der Teig nicht klebt. Nach dem Kochen solltest du die Klinge gründlich abspülen und trocknen — wie das dauerhaft richtig geht, zeigt unser Ratgeber Messer reinigen, pflegen und ölen.

Rezept

Traditionelle Käsespätzle

Portionen4

Zutaten

für 4 Personen · zum Abhaken

Zubereitung

  1. Teigbasis mischen

    Vermenge 400 g Mehl mit einer Prise Salz in einer großen Schüssel, forme in der Mitte eine Mulde und schlage die 4 Eier hinein.

  2. Teig rühren und ruhen lassen

    Gieße die 200 ml Milch dazu und rühre mit dem Schneebesen von der Mitte nach außen, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht. Lass den Teig 10 Minuten ruhen.

    Tipp: Der Teig hat die richtige Konsistenz, wenn er zäh vom Löffel reißt statt zu fließen.

  3. Spätzle schaben

    Bringe einen großen Topf Salzwasser zum Kochen. Gib den Teig portionsweise auf ein nasses Holzbrett und schabe mit einem nassen Messer oder Spatel dünne Teigstreifen ins kochende Wasser. Hebe die Spätzle mit dem Schaumlöffel heraus, sobald sie an die Oberfläche steigen, und lass sie im Sieb abtropfen. Wiederhole das mit dem restlichen Teig.

  4. Zwiebeln dünsten

    Dünste die Zwiebelringe in einer Pfanne mit etwas Butter glasig. Gib die gekochten Spätzle dazu und vermenge alles.

  5. Käse schmelzen

    Streue die 200 g Emmentaler und 100 g Bergkäse in die Pfanne und lass den Käse unter ständigem Rühren schmelzen. Gib bei Bedarf einen Schluck Milch dazu, bis die Konsistenz cremig ist.

  6. Abschmecken

    Würze mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack Muskatnuss.

  7. Butter bräunen

    Schmilz die restliche Butter in einer zweiten Pfanne, bis sie leicht bräunlich ist und nussig duftet. Gieße sie über die Käsespätzle und vermenge alles.

  8. Garnieren und servieren

    Garniere mit frisch gehacktem Schnittlauch und nach Belieben mit Röstzwiebeln. Serviere die Käsespätzle sofort.

Servier-Tipps & Variationen

Käsespätzle brauchen einen frischen Gegenpol zum Käse: Ein grüner Salat mit Essig-Öl-Dressing ist die klassische Beilage. Wenn du eine Suppe vorweg servieren willst, passt eine leichte Tomatensuppe aus sonnenverwöhnten Tomaten gut vor das herzhafte Hauptgericht.

Für eine würzigere Variante ersetzt du 50 g des Emmentalers durch reifen Bergkäse. Wer es milder mag, nimmt statt Bergkäse jungen Gouda. Suchst du ein zweites schnelles Pfannengericht mit cremiger Bindung, probiere unsere cremige Tagliatelle mit Mais.

Tipp

Gekochte, ungekäste Spätzle kannst du abgeschreckt und mit etwas Öl vermengt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren. Der Käse kommt erst beim Aufwärmen in der Pfanne dazu — so bleibt die Sauce cremig.

Häufige Fragen

Welcher Käse eignet sich am besten für Käsespätzle?

Eine Mischung aus 200 g Emmentaler und 100 g Bergkäse oder Gruyère funktioniert am besten: Emmentaler zieht Fäden und schmilzt cremig, Bergkäse bringt das kräftige, würzige Aroma. Nur eine milde Sorte allein schmeckt schnell flach.

Woran erkennst du, dass die Spätzle gar sind?

Spätzle sind gar, sobald sie im kochenden Salzwasser an die Oberfläche steigen. Hebe sie dann direkt mit dem Schaumlöffel heraus — bleiben sie länger im Wasser, werden sie weich und verlieren Biss.

Kannst du den Spätzleteig vorbereiten?

Der Teig braucht mindestens 10 Minuten Ruhe, damit das Mehl quillt und der Teig zäh vom Löffel reißt. Geschabt und gekocht werden die Spätzle aber erst kurz vor dem Servieren — fertige Käsespätzle verlieren beim Aufwärmen ihre cremige Bindung.

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